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Archive for Dezember 2008

Daily Routine

Als kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk will ich eure Neugier befriedigen und einen Einblick in meine Arbeitsalltag beim Fraunhofer gewähren. Da die Chance so bald nicht wieder kommen wird, habe ich mir den Luxus erlaubt und bin jeden Morgen ohne Wecker in den Tag gestartet. So tauche ich dann meist zwischen zehn und zwölf Uhr am meinem Arbeitsplatz auf. Wenn es schon 12h ist, gehe ich gleich weiter zur Mensa. Nach einem meist diskussionswürdigen Essen lese ich meine E-Mails. Danach folgen dann die wichtigen Aufgaben. Bemüht mich nicht zum Kickern oder Tratschen hinreißen zu lassen, arbeite ich meistens konzentriert bis Abends durch, um dann die letzten Minuten vor dem Ladenschluss zu nutzen, noch notwendige Geschäfte zu erledigen oder mir ein paar Brötchen und ne Tütensuppe als Abendbrot zu kaufen. Wenn nichts extern zu erledigen ist und das Wetter es zulässt, besuche ich die Enten an Den Teichen. (Ja, Die Teiche) Danach gehts mit neuem Elan weiter, bis zwischen neun und zehn alle Aufgaben für den Tag abgeschlossen sind oder sich trotz Abendbrot wieder Hunger entwickelt. Zuhause esse ich noch was kleines, erledige noch ein, zwei Stunden privates im Netz und lege mich dann mit einem Buch zu Bett. Zuletzt gelesen und gemocht: „Influence, The Psychology of Persuasion“.  Ein Buch für alle wie mich, die wissen wollen warum sie zu oft ja sagen.

Die reichlichen „Überstunden“, die ich mir so ansammele gingen bisher meistens in Form von verlängerten Wochenenden außerhalb von Ilmenau oder Konzertbesuchen und Ausflügen drauf.

Ob es die nächsten Wochen so weiter gehen kann, ist ungewiss. In den letzten Wochen bin ich immer später aus dem Bett gekommen und ich musste feststellen, dass Wochenendausflüge keine wirkliche Erholung sind und auch kaum Muße bieten. Auf die bin ich aber angewiesen, da die besten Ideen mir halt nicht am Arbeitsplatz kommen. Ich werde wahrscheinlich meinen Wecker wieder in Dienst stellen, um jeden Tag zur gleichen Zeit aufzuwachen und so mehr Routine und Tageslicht zu haben. Ich denke 9h ist eine gute Zeit.

So und zum Ende noch ein paar Photos zur Belohnung nach dem langen Text:

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Zwischenstand

Hier ein kurzes Update:

Ich arbeite viel, aber die Erfolge lassen gerade ein bisschen auf sich warten. Letzte Woche habe ich mit meinen Betreuern den Termin für die Zwischenverteidigung auf den 16. Januar gelegt. Was bis dahin noch alles gemacht werden muss, werde ich mir diese Woche überlegen.

Und falls ich nicht mehr dazu komme hier schonmal:

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch! – Grüße aus dem Thüringer Wald.

Ludwig

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aber ich habe ihm ein Auto gekauft.

Der Vergleich hinkt zwar, aber … egal.

Hier die aktuellen Diagnosen und Therapien.

Das erste Problem waren die Fehlermeldungen wegen zu wenig Speicher. Das liegt anscheinend an Java, auf das Matlab für seine Oberfläche zurückgreift. Java scheint es bei meinem schwachbrüstigen Notebook nicht zu vertragen, wenn ich über die Oberfläche auf meine Datenstrukturen, in der alle Bilder in unterschiedlichen Transformationen gespeichert sind, zugreife und bringt damit komplett Matalb in die Knie. Das kann ich halb umgehen, in dem ich erstmal nicht mehr auf meine Datenstruktur per Hand zugreife, sondern Funktionen benutze. Es hilft auch, wenn ich vorher die ganze andere Software schließe, die ich noch so am laufen habe.

Das andere Problem war, dass er für einen Durchlauf unangenehm lange brauchte. Die Übeltäter konnte ich identifizieren und insofern unschädlich machen, dass ich deren Ergebnisse nach dem ersten Durchlauf (über Nacht) einfach speichere und dann nur noch auf die gespeicherten Daten zurückgreifen.

Soviel dazu…. vielleicht rüste ich mein Notebook auch noch auf 2gig Speicher auf. Das wäre zwar kein neues Auto, aber vielleicht ein … mhm … wem eine Auto-Metapher zu RAM einfällt, den lade ich zum Kaffee ein!

So, Biber und jetzt mach mal hin. Es ist fast halb eins und ich will wissen wie der Testlauf ausgegangen ist, bevor ich nach Hause aufbreche…

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Beim Überarbeiten meiner Notizen stehe ich wieder vor der alten Frage. Übersetze ich englische Fachbegriffe ins Deutsche? Und wenn ja, welche und welche nicht? Und wie? Mit Bindestrich oder zusammengeschrieben?

Da meine komplette Fachliteratur in Englisch ist, tue ich mir damit echt schwer. Kurz habe ich nochmal darüber nachgedacht, meine Diplomarbeit auf Englisch zu schreiben. Diese Idee habe ich aber schnell wieder verworfen. Mein halbes Jahr in Irland hat mich gelehrt, wie schwierig es ist, auf Englisch einen gut lesbaren und wissenschaftlichen Text zu schreiben. Klar, würde man beim Schreiben das Englisch lernen, aber ich glaube, dass es mich unverhältnismäßig von den wichtigen Sachen ablenken würde. Weiterhin ist mir bewusst, wie viel schwerer es ist, mit einer deutschen Arbeit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft Beachtung zu finden, aber wenn was beachtenswertes herauskommt, dann würde ich halt einen Paper darüber schreiben. Das wären halt nur ein paar Seiten und nicht gleich hundert.

Nach reiflich Nachdenken bin ich also zu dem Schluss gekommen: Ich werde alle englische Fachbegriffe übersetzen, solange es eine gebräuchliche deutsche Übersetzung gibt. Hört sich simpler an, als es ist. Heute habe ich mit Marco eine halbe Stunde gestritten wie man Spatial Domain vs. Transformation Domain übersetzt. (Für Vorschläge bin ich offen). Wahrscheinlich schreibe ich morgen mal eine Rundmail im Fraunhofer…

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